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#1

samhain

in Intime 05.10.2011 22:25
von Argus O Hurighan • 119 Beiträge

Die Tage auf dem Epic Empire waren anstrengend und zehrend. Wir haben viel Schlachten geschlagen, sie gewonnen aber auch verloren.
Wir haben Freunde gewonnen und ebenfalls welche verloren, dass die Tage auf dem Wettstreit noch schwieriger und nicht zu bewältigend erscheinen ließen.
Die Götter haben uns geprüft, sie haben uns Aufgaben gestellt die wir bewältigen mussten.
Wir haben vielleicht den Wettstreit nicht gewonnen aber dafür haben wir den Göttern gezeigt das wir willens sind alles Mögliche zu tun um ihrer wohlwollen zu erlangen und ihre Segen zu erhalten.
Ein Freund, Bruder und vielleicht manchem auch ein Feind, hat einen großen Teil dafür getan um dies ebenso möglich zu machen wie viele andere auch auf diesem Fest der kämpfe. Er hat sich geopfert, aber nicht freiwillig, er hat die Götter beleidigt und musste ihnen zeigen, dass er noch immer ein Mann ist der an sie glaubt und sie auch verehrt.
Nun hat er seine Ehre vor seinem Volk und deren Göttern wieder erlangt in dem er sich für den Segen der Götter geopfert hat.
Hier und heute auf dem Weg zurück vom Wettstreit der lesath, bringen wir ihn nun dort hin wo er zu Hause ist. Um ihm eines Kelten würdige Bestattung zu gewähren, sodass er in Frieden in die Anderwelt reisen kann. Dort wird er an den Seiten seiner Ahnen trinken, feiern aber auch die Geschichten über große Helden und auch über sich selbst zu erzählen.
Vielleicht wird er auch einige der großen Krieger wieder sehen, von denen in vielen Geschichten gesprochen wird.
Wir bringen dich zurück mein Bruder, damit du deinen Frieden finden wirst.

Argus erhebt sich von dem toten Bett seines Freundes. Tränen schimmern in seinen Augen, doch bevor er die Zelt wand zur Seite schlägt, versucht er diese so gut es geht zu verbergen.
Vor dem Zelt werden schon alle Vorbereitungen getroffen das Lager abzubrechen, um den baldigen Heimweg nach Kaledonien anzutreten.
Er blickt noch einmal zurück in das Zelt in dem der tote freund liegt.
„Wir werden uns wieder sehen aber noch nicht jetzt, wir bringen dich zurück. Einer von uns geht und ein neuer ist zu uns gekommen“ schallt es in seinem Kopf.
Er blickt gen Himmel um eine eventuelles Omen zu entdecken doch sehen tut er nichts.

Sein Blick zieht über seinen Clan hinweg, so geschäftig sind sie, bereiten alles zum verladen vor.
Mit langsamen Schritten und um sich blickend; links und rechts schweifen seine Blicke, immer noch auf der Suche nach einem Zeichen.
Er läuft zum Heiligtum, er stellt sich an die Stelle an der sein freund auf drei artundweisen geopfert wurden. Die drei!
Dort bleibt er stehen und betrachtet die stelle. In der Hoffnung, dass er in der nächsten zeit nicht noch mehr Freunde und Brüder sterben werden.

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